FÖJ-Blog Lena 2018-19

Was es noch so zu erzählen gibt

Das kommt mir jetzt so ein bisschen vor wie eine dieser Folgen mit „Was danach geschah...“. Denn ich werde euch eine kleine Zusammenfassung dessen geben, was nach dem letzten Seminar so abgelaufen ist. Heißt: Das wird wieder ein längerer Blogbeitrag.

 

Erstmal: Die Bundesdelegiertenkonferenz in Bad Homburg

Das war auch so eine Sache, kann ich euch sagen! (Eine gute natürlich.)

Ich bin ja nur Gruppensprecherin und keine Landessprecherin, aber falls einer der drei von uns gewählten Landessprecher wegen Krankheit/sonstigem bei dem Landessprechertreffen ausfallen, dann können sie einen Vertreter aus unserem Gremium hinschicken.

Glücklicherweise durfte ich dann als Vertreterin nach Bad Homburg. :)

Am 27.07. (letzter Seminartag) sind wir um ca. 2 Uhr (morgens) von Kappeln in Koblenz angekommen. Diesen Tag habe ich mit Aurelia in Bendorf verbracht und bin dann am nächsten Morgen um 8 Uhr mit dem Bus nach Koblenz gefahren, um von dort aus mit der Bahn nach Bad Homburg zu kommen. Dort angekommen, bin ich in den nächsten Bus zur Jugendherberge gestiegen. Ich hatte natürlich schon Zuhause die Straße gegoogelt und mit welchem Bus ich da hin komme und so weiter.

Ich habe eine Weile überlegt, ob ich das überhaupt so detailliert beschreiben soll, habe mir aber dann gedacht, dass es einige vielleicht ganz lustig finden. Vor allem, wenn es nicht die eigene Dummheit, sondern die jemand anderen ist. ;D

Jedenfalls komme ich dann in einem Nachbarort von Bad Homburg an und laufe zu der angegeben Adresse. Dort stellt sich dann heraus, dass eine FÖJ-Gruppe erst in einer Woche dort ankommen sollte. Heißt, ich bin viel zu früh!!! In diesem Moment habe ich wirklich an mir gezweifelt, bis ich die Einladung aus meinem Mail-Postfach heraus kramte und sie der netten Dame zeigte, die mir helfen wollte.

Das Datum stimme, die Hausnummer auch, die Straßenname fast und der Ort gar nicht.

Zu meinem Glück habe ich den Bus zurück noch bekommen, bin wieder nach Bad Homburg gefahren und einen ganz einfachen, gar nicht so weiten Weg zur Jugendherberge gelaufen.

Moral von der Geschichte: Immer doppelt überprüfen, ob der Straßenname stimmt oder gleich Jugendherberge Bad Homburg googeln!

Im Nachhinein finde ich es auch lustig und habe hoffentlich fürs nächste Mal gelernt, aber ich hätte auch pünktlich zur BDK kommen können, wäre das nicht passiert...

Ich bin immer noch froh, dass ich die Erfahrung, auf einer BDK dabei sein zu können, machen durfte. Es war wirklich spannend und erstaunlich, dass das alles von und für FÖJler*innen ist. In diesen wenigen Tagen bin ich trotzdem zu einem Mitglied der Familie geworden, obwohl sich viele der anderen Bundesdelegierten von viel länger kannten.

Nach der BDK war ich dann ein paar Tage wider auf dem Hof, worüber ich ganz froh war, auch wenn es natürlich schön ist, wenn man mit so vielen Gleichaltrigen zusammen ist und man sich über alles austauschen kann.

Trotzdem musste (Maja, eher wollte) ich 5 Tage später schon wieder nach Koblenz für den von uns organisierten Clean-up-Day. Bericht dazu folgt in Form eines Zeitungsartikels, den ich mit Unterstützung von Ludwig, Matthew und Barbara für die Rheinzeitung geschrieben habe.

Unsere Aktion haben wir praktischerweise mit Zelten verbinden können, was dadurch noch mehr Spaß gemacht hat.

 

Nach dem Wochenende ging es dann schon wieder gleich weiter und zwar nach Berlin. Da hat mich dann meine Nachfolgerin Smilla, die ihr auch noch kennenlernen werdet, vom Bahnhof abgeholt hat. Ohne sie wäre ich total aufgeschmissen gewesen! Bei ihrer Familie durfte ich dann auch übernachten, damit ich am nächsten Tag zu meinem Vorstellungsgespräch gehen konnte. Direkt nach dem Gespräch bin ich wieder in den Zug gestiegen, noch ein Stück weiter in den Norden: an die Ostsee zum Probearbeiten.

Dort durfte ich drei Nächte bleiben und dann ab nach Hause auf den Hof.

 

Aber auch das Ende des Monats war mit einem kleinen großen Highlight versehen: Meine Abschiedsfeier und gleichzeitig Smillas Willkommensfeier.

 

An dieser Stelle muss ich einfach allen Leuten, die da waren ein riesengroßes DANKE! sagen, denn wenn ich euch nicht kennengelernt hätte, wäre das letzte Jahr zwar auch richtig schön gewesen, aber ihr habt es für wunderbar und einzigartig gemacht!

 

So schnell kann ein Jahr vorbei gehen... Das hätte ich am Anfang von meinem FÖJ auch nie gedacht.
Ich bin ja schon froh gewesen, dass ich ein paar Tage länger bleiben konnte, um die Wundertüte mitzuerleben und dann nochmal zur Kirmes wieder zu kommen, um den endgültigen Abschied noch weiter hinaus zu zögern...

 

Ich weiß, dass ich mich dann doch nicht von allen verabschieden konnte, weil das Ende der Kirmes doch zu schnell kam, aber das ist ja nur ein Grund mehr, um nochmal zu Besuch zu kommen. ;D

Wie man es aus dreht und wendet, es wäre eh nie ein Abschied für alle Zeiten gewesen.

 

Deshalb kann ich auch nur sagen:

 

Bis Bald!

 

Clean-up-Day in Vallendar

Junge Menschen, die sich für ihre Umwelt einsetzen, sind inzwischen schon fast alltäglich. Als unsere 17-köpfige Gruppe am Samstag, den 6. Juli am Rhein-Ufer in Vallendar Müll sammelte, bekamen wir dennoch viele nette und befürwortende Kommentare von Passanten.

Die Teilnehmenden unserer Gruppe sind im letzten Monat ihres Freiwilligen ökologischen Jahres (FÖJ), in dem wir an unseren Einsatzstellen und in unseren Seminargruppen viel über unsere Umwelt erfahren und gelernt haben.

Man lernt nur in einem gewissen Maße die FÖJlerInnen aus den anderen Gruppen kennen, durch ein internes Netzwerk haben wir es trotzdem geschafft, dass sich FÖJler aus ganz Rheinland-Pfalz an dieser Aktion beteiligten.

Die Idee dazu entstand im kleinen Kreis, fand aber sehr schnell Zustimmung bei den Seminargruppen und entwickelte sich weiter, sodass am Ende der Termin, der Ort und zusätzliches Programm nach dem erfolgreichen Müllsammeln feststand.

Ein Teil der Gruppe reiste schon am Freitagabend an, der andere Teil traf sich mit uns am vereinbarten Treffpunkt. Wir verteilten Mülltüten und Handschuhe und los ging es.

Unsere engagierte und motivierte Gruppe ließ sich weder durch die Mengen noch durch die Hitze entmutigen und so sammelten wir insgesamt fast fünf Stunden lang tapfer den Müll ein, den andere sorglos auf den Boden werfen, obwohl zwei Meter weiter ein Mülleimer stünde.

Tatsächlich fanden wir sogar zwei „Müllgruben“, wo eigentlich keine sein sollten, trotzdem waren dort unzählige Glasflaschen und sogar eine Toilettenschüssel entsorgt. Schon während der ersten halben Stunde merkten wir, dass wir uns am häufigsten wegen Zigarettenstummel bücken mussten. Überall findet man sie, für gewöhnlich in Herden um Parkbänke herum.

Besonders lohnte sich auch der kleine Umweg zum Strand auf dem Niederwerth, wo Socken und Einweg-Grills inklusive Kohle eine erschreckende Masse zusammentrugen. Diese brachte die zusätzlichen, vom örtlichen Fußballverein gespendeten, Müllsäcke an die Grenzen ihrer Elastizität. Glücklicherweise freuten sich die Mitglieder des Vereins so sehr über unsere Aktion, dass sie uns bei der Entsorgung des Mülls unter die Arme griffen und den Weg zum Parkplatz deutlich erleichterten.

In den fünf Stunden des Sammelns, konnten wir mehr als zehn volle Müllsäcke zusammentragen und können nun mächtig stolz auf uns sein. Den darauffolgenden, gemeinsamen Abend am Lagerfeuer hatten wir uns zumindest redlich verdient.

 

Poetry Slam mit Bauernhof-Feeling

Poetry Slam „Heimat“

Der große Dichterwettstreit

Es wird geschrien und geflüstert, gelacht und manchmal sogar geweint  - nach den grandiosen Sommerevents der letzten Jahre in der märchenhaften Atmosphäre einer Bauernhof-Scheune.

Freuen Sie sich auf ein Wiedersehen mit Felix Römer, den das Hachenburger Publikum als Moderator ins Herz geschlossen hat – und umgekehrt. Mit Tobi Kunze begrüßt Hachenburg den zweimaligen Niedersachsen-und-Bremen-Vize sowie NRW-Vize 2009. Henrik Szanto, halb Finne, halb Ungar, gehört zu den erfolgreichsten Slammern des deutschsprachigen Raums. Tanasgol Sabbagh zieht Sie in den Bann mit einer einzigartigen melodischen Vortragsweise und mit emotionalen Reimen, die neue Perspektiven auf gesellschaftliche Konflikte eröffnen.

Und das sind noch längst nicht alle Slam-Poeten, die Ihnen überraschende wie nachdenkliche Sichtweisen zu „Heimat“ schenken. Freuen Sie sich wieder auf eine fulminante Show, die beweist, wieso Poetry Slam das literarische Phänomen des Jahrtausends ist.

 

Beginn: 20:00 Uhr

Einlass: 19:15

Eintritt: VVK 16 € (erm. 10 €) / AK 20 € (erm. 13 €)

Veranstaltungsort: Bauernhof am Burggarten (Biohof Mies), Am Burggarten 12

Veranstalter: Hachenburger KulturZeit mit freundlicher Unterstützung der Westerwald Bank eG

Link zum Online-Kauf

 

Seminar 5 - auf der Lovis

So schnell das Jahr begann, genauso schnell ist es auch wieder zu Ende. Ich kann mich noch sehr gut an mein erstes Seminar im Oktober letzten Jahres erinnern. Alles war neu, die Arbeit, die Umgebung und dann auch noch die vielen neuen Leute. Leute, ohne die das FÖJ nur halb so schön gewesen wäre!

Für mich war das fünfte und leider letzte Seminar auf dem Segelschiff namens Lovis ein krönender Abschluss, an den ich mich lange noch erinnern werde.

Aber nun von vorne:

Meine Seminarwoche begann damit, dass ich netterweise bei Aurelia, die noch in Bendorf wohnt, übernachten durfte und wir am Freitagmorgen zusammen mit dem Bus nach Koblenz gefahren sind. Dort haben wir uns alle vor dem Haupteingang des Bahnhofs getroffen. Da Dirk leider nicht mit uns fahren konnte, hat er uns wenigstens gut in den Zug nach Kiel gesetzt und sich von uns verabschiedet.

Dann ging die sechsstündige Fahrt los. In Kiel angekommen, setzten wir uns nochmal für eine Dreiviertelstunde in den Bus nach Kappeln und dann waren wir endlich da.

Da man uns schon vorgewarnt hatte, dass die Lovis ziemlich klein ist, war ich persönlich doch überrascht, dass da relativ viel Platz auf Deck war. Begrüßt wurden wir von der Crew und durften auch gleich einen Schatz suchen. Der irgendwo versteckt war und den die Gruppe vor uns (Ring-Mitte schätze ich) extra für uns versteckt hatte.

Danach ging es gleich weiter mit einer weiteren Suche: Die Crew hat Ausschnitte von Fotos ausgeteilt und wir mussten herausfinden, welches Gerät oder Seil auf den jeweiligen Ausschnitten zu sehen war.

Als wir alles richtig zugeordnet hatten, haben wir erst mal gegessen und anschießend die Regeln auf dem Schiff durchgesprochen. Nach der Ansprache, der Zimmer- und Gruppenverteilung hatten wir dann Zeit für uns, wir haben uns zum Beispiel vorne ins Netz gesetzt, Bilder gemacht, das Schiff weiter erkundet.

Die nächsten Tage liefen dann in etwa gleich ab. Die Frühstücksgruppe hat um 7 Uhr damit begonnen, Frühstück zu machen, um 8 wurde dann die Glocke leise geläutet, damit alle in den Salon zum Essen kamen. Dann wurde die Route besprochen und wir durften die Segel dementsprechend setzen. Zwischen Segelsetzen und Mittagessen (machen) gab es ein bisschen Programm, das aber von uns bestimmt wurde. Zum Beispiel konnten wir uns selbstständig nach Navigation, Knotenkunde und vielem mehr bei der Crew erkundigen. Es gab auch ein paar Punkte, die wir alle gemeinsam gemacht haben, wie die Ostsee-Stationen, bzw. die Reflexionsrunde und vorbereitete Vorträge über Schweinswale und Kegelrobben oder Nord Stream 2.

Den Rest vom Tag konnte man (wenn man wollte) faul auf dem Deck liegen, sich sonnen oder sich von mir Anker, Einhörner, Unendlichkeitszeichen, Namen und „Lovis“ mit Henna auf die Haut malen lassen, denn Leonie hatte eine kleine Tube dabei.

Wir haben einmal geankert, da durften wir auch von Bord springen und schwimmen, was sehr cool war. An den anderen Abenden lagen wir immer im Hafen (zweimal im Hafen von Kappeln und Ærø und einmal von Lyø).

Jedes Mal hatten wir auch ein bisschen Zeit auf den Inseln. In Ærøskøbing haben wir am Abend Frisbee gespielt, ein paar sind noch schwimmen gegangen, am nächsten Morgen waren Aurelia und ich auch kurz schwimmen und haben uns dann mit den anderen bei der Eisdiele im Ort getroffen. Ich würde ja gerne sagen, dass ich ein paar Wörter Dänisch dazu gelernt habe, aber mittlerweile habe ich sie schon wieder vergessen…

Auf Lyø haben wir eine Strandwanderung gemacht, Luisa, Dominik, Jule und ich haben ein bisschen Akrobatik gemacht, Aurelia und ich sind in das kleine Örtchen rein, von Luisa und Laureen habe ich dann noch sehr süße Bilder am Steg gemacht kurz bevor wir wieder abgefahren sind.

Den letzten Abend haben wir – wie fast immer – am Lagerfeuer verbracht, bzw. wollten wir eigentlich ins Bett gehen, aber auf dem Schiff waren noch ein paar wach, also bin ich dann doch erst um ca 3 Uhr ins Bett.

Am letzten Tag sind wir, weil wir noch Zeit hatten, in Kappeln Eis essen gegangen, haben uns etwas zu essen für die Fahrt gekauft und mussten dann leider wieder den Heimweg antreten. Natürlich nicht ohne vorher noch ein Gruppenbild vor der Lovis zu machen.

Auf der Rückfahrt haben dann ein paar von uns ihre Briefkästchen geöffnet. Das war eine Idee der Teamer, dass sich jeder einen Briefkasten aus Papier bastelt, ihn die Woche über im Salon aufhängt und andere einem dann nette Briefchen hinein stecken können.

Meine Zettelchen werde ich auf jeden Fall aufheben!

 

Leute, ich werde euch echt vermissen und ich wünsche mir sooo sehr, dass wir ein Nachtreffen mit so vielen wie möglich organisiert kriegen!

 

 

Für alle, die einen ganz besonderen Sommerabend auf unserem Hof erleben möchten...

Samstag, 3. August, | Beginn: 18.30 bis vsl. 22.30 Uhr | Biohof Hachenburg

Wundertüte: Sommerabend auf dem Biohof

„René Marik & the Sugar Horses” und viele Kleinkunst-Überraschungen

Lachen, Staunen, Genießen und Wohlfühlen im Einklang mit der Natur

Unvergessliche, zauberhafte Kleinkunst inmitten idyllischer Natur, dazu Musik, die direkt ins Herz geht und kleine Freuden: Die Wundertüte ist ein Geschenk, das alle Sinne anspricht.

Wie immer wird der Inhalt nicht verraten, mit einer Ausnahme: Mit seiner Puppen-Comedy wurde René Marik zu einer Ausnahmeerscheinung der Unterhaltungslandschaft. Dass er auch als Sänger und Gitarrist in einer besonderen Liga spielt, zeigt er mit den „Sugar Horses“. Freuen Sie sich auf eigene Lieder und Interpretationen seiner Lieblingssongs: Country, melancholisch- chansoneske Rockmusik in der Tradition von „Element of Crime“.

Genießen Sie auf Strohballen oder ihren eigenen Picknick-Decken Snacks in Bio-Qualität und Getränke, wie naturbelassene Säfte, in der märchenhaften Atmosphäre einer Bauernhof-Scheune. Gerne dürfen Sie auch eigene Speisen mitbringen.

Ein Wohlfühl-Sommerabend mit unvergesslichen großen und kleinen Momenten, die das Leben erst so lebenswert machen.

 

Einlass: 18 Uhr

Ort: Biohof Hachenburg, Am Burggarten 12, 57627 Hachenburg

Eintritt: VVK 28 Euro (zzgl. Gebühren) / AK 28 Euro

Veranstalter: Hachenburger KulturZeit

www.hachenburger-kulturzeit.de

Mit freundlicher Unterstützung: Westerwald Bank und Kultursommer Rheinland-Pfalz

Foto von Matthias Ketz

 

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